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Hier finden sie eine Auswahl an Presseberichten, Präsentationen und Vorträgen meiner Tätigkeit als Sportmediziner und Arzt sowie über meine Arbeit mit dem Deutschland-Achter:

Presse:

  1. Medical Sports Network 04/2008: "Peking wir kommen"
  2. Medical Sports Network 02/2008: "Prävention im Hochleistungssport"
  3. Rudertag 2008: "Bericht des stellvertretenden Vorsitzenden"
  4. Artikel in Medizin-Aspekte  2007/2008: "Prävention - Gesund durch den Winter"
  5. Artikel: "DRV WM Spezial August 2007"
  6. Artikel Wiesbadener Kurier vom 18. Dezember 2006 "Magic verliert nicht den Boden unter den Füßen"
  7. Mai 2006 Artikel: "24 Stunden für Sportler da"
  8. Artikel März 2006: "100 Jahre Frankfurter Ruder-Club Griesheim1906 e.V."
  9. Artikel FAZ vom 29.3.2006: "E-MAil aus Cambridge - Das Bett ist ein bißchen kurz".
  10. Artikel Rheingau-Echo vom 10. November 2005: Techniktraining: Läufer lernen richtig laufen - Laufseminar mit Rheingauer Spezialisten in der Kellersgrube / Marathon-Special
  11. Artikel Rheingau-Echo Sommer 2005: "Auch Ruderer müssen auf hohe Berge - Der Rheingauer Dr. Ulrich Kau begleitete Höhentrainigslager der Olympia-Ruderer".
  12. Artikel Wiesbadener Kurier Sommer 2005: "Skiabteilung ist das Zugpferd - Radprofi Christian Werner strampelt zum 25jährigen Bestehen der TG-Sparte".
  13. Artikel Rheingau-Echo Frühjahr 2005: "Gesundheitsnetz Rheingau e.V. - Fit in den Frühling".
  14. Artikel Wiesbadener Kurier 2005: "Habe kein Problem, mich zu quälen - Bad Schwalbacher Leichtathletik-Juwel Wiebke Ullmann erstrahlt im hellen Glanz".
  15. Artikel: "Wiebke macht Kurstadt zur Meisterstadt - 17jährige Bad Schwalbacherin zum zweiten Mal Deutsche Meisterin".
  16. Bericht „Deutschland Achter Malta 2004“, 12. August 2004, Artikel der Website www.deutschlandachter.de. Unter dem Titel „Zwei Wochen gekämpft – aber verloren“ finden Sie ein Interview und Impressionen aus dem Maltatal/Österreich.
  17. Wiesbadener Tageblatt "Deutschland Achter Malta 2004", 12. August 2004, Zeitungsartikel (PDF) "Der Achter Doktor".
  18. Bericht "Achter 2003", 15. Dezember 2003, Über meine Arbeit mit dem Deutschland Achter.
  19. Bericht "Mainzer-Ruderverein", 15. Dezember 2003, Bericht über meine Arbeit im MRZ-Echo des Mainzer Ruder-Vereins.
  20. Bericht "Malta 2002", Bericht über meine Arbeit mit dem Deutschland Achter.

Vorträge:

  1. Ist die transportable Spiroergometrie zur Optimierung des Rudertrainings sinnvoll; hat es Vorteile gegenüber der Lactatdiagnostik? von Dr. Ulrich Kau, 15. Dezember 2003
    1. Einleitung
    Es werden zwei verschiedene Leistungsdiagnostische Meßsysteme dargestellt. einmal die weitläufig verbreitete Lactatdiagnostik, sowie die zur Zeit nur punktuell und an einigen Stützpunkten durchgeführte transportable Spiroergometrie. Dabei soll eher die Praktikabilität und die Durchführung im Rudertraining anhand von praktischen Beispielen fokusiert werden.
    >>> Der komplette Vortrag steht als PDF zur Verfügung

  2. Ergogene Substanzen Leistungsfördernde Nahrungsergänzung oder  (il)legale Manipulation? von Dr. Ulrich Kau, Dezember 2001, Abstract Rudersymposium in Konstanz
    Es gibt heutzutage eine Vielzahl von Sportlern, die - nicht zuletzt aufgrund des zunehmenden Leistungsdrucks - ein großes Interesse daran haben, ihre Leistungsfähigkeit durch die Zufuhr geeigneter Produkte aus dem Bereich der Sporternährung/ Nahrungsergänzungspräparate günstig zu beeinflussen. Bei der Beurteilung von Nahrungsergänzungen und Sportlerernährungen müssen neben der ernährungsphysiologischen Ebene auch die besonderen Bedingungen und Gegebenheiten im Leistungssport berücksichtigt werden und das Verständnis für die Sportart vorhanden sein.
    Die allgemein bekannten Kohlehydrat-/Eiweißriegel, Vitamin-/Mineralstoffpräperate und (Sport-)Getränke gelten sicherlich als legal und können in vernünftiger Dosierung empfohlen werden.
    Ebenfalls als unbedenklich eingestuft werden können die ergogenen Substanzen Taurin, Carnitin, Coenzym Q10, Bicarbonat und Posphatidylserin, auf die im Vortrag noch näher eingegangen wird.
    Das Kreatin steht zwar nicht auf der Dopingliste, wird jedoch aufgrund verschiedener Aspekte in den Fachkreisen widersprülich diskutiert. Neueste Erkenntnisse zeigen, daß in der Zelle anwesendes Kreatin zu einer geringen Zellschwellung führt, welches eine Signalfunktion für eine verminderte Proteolyse und Leucinoxidation ausübt (Waldegger et al., 1999. Parise et al. 2000). Das Kreatin stimuliert demnach nicht die Proteinsynthese und ist daher in keinem Fall ein verdecktes Anabolikum.
    Das Koffein unterscheidet sich von den anderen ergogenen Substanzen, daß es unser Körper nicht selbst herstellen kann. Es gilt als Dopingsubstanz, wenn die Konzentration von 12mg/l im Urin überschritten wird. Generell gilt immer noch zu beachten, daß eine Koffeinzufuhr von mehr als 7 mg pro kg Körpergewicht (ohne ausreichende Zufuhr von Wasser) eine Konzentration von mehr als 12 mg pro Liter Urin bedingen könnte.
    Inwieweit es sich bei der Applikation von ergogenen Substanzen jedoch um eine legale Maßnahme, um den Versuch einer Manipulation oder vorsätzliches Doping handelt läßt sich durch die Begriffe Substitution (Zufuhr von Nährstoffen zum Ausgleich eines Mangels), Supplementierung (Zufuhr von Nährstoffen, über den eigentlichen Bedarf hinausgehend) und Doping (Zufuhr illegaler Substanzen) erklären.


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Techniktraining: Läufer lernen richtig laufen

- Laufseminar mit Rheingauer Spezialisten in der Kellersgrube / Marathon-Special -
"Laufen kann jeder. Laufen ist eine einfache Sportart, die man schon im Kindesalter lernt". Über solche Sätze können die Experten der "Rheingauer Sportdiagnostik" nur sanft lächeln. Denn ihre Erfahrungen im Alltag sind anders. Deshalb bieten der Oestricher Sportmediziner Dr. Uli Kau, der Bewegungsanalytiker Marcus Blenke, der erfahrene Langstreckenläufer Dr. Maximilian Freund und der Leichtathletik-Trainer Armin Schlepper ein "Laufseminar" an. Zielgruppe sind ambitionierte Läufer, die ihren Stil verbessern wollen, aber auch Freizeitläufer, die bei ihrem Sport mit Gelenkproblemen zu kämpfen haben. Am Samstag war Premiere im Rheingau-Stadion in Geisenheim. Acht Interessenten hatten sich angemeldet und waren bereit, die Seminargebühr von 125 Euro zu zahlen. Als Gegenleistung erhielten sie neben theoretischen Informationen zu Trainingsgrundlagen, zum richtigen Laufstil und Trainingsaufbau auch vielfältige praktische Anleitungen und medizinische Leistungskontrollen.
Maximilian Freund - immerhin vierfacher Deutscher Meister im Seniorenbereich - betreute jeden Teilnehmer individuell beim Lauf auf der Kunststoffbahn des Rheingaustadions. Dr. Uli Kau, der neben seiner Praxis in Oestrich Leistungssportler im Olympiazentrum in Frankfurt sowie die deutschen Spitzenruderer medizinisch betreut, führte Leistungskontrollen mit Laktatmessungen durch. Mit Videodokumentationen des Laufstils analysierte Marcus Blenke individuelle Schwachpunkte und gab konkrete Verbesserungsvorschläge. Auch das Schuhwerk der Teilnehmer wurde einer kritischen Untersuchung unterzogen.
Ziel sei es, so Armin Schlepper, eine saubere Lauftechnik zu erlernen und auch noch im Zustand fortgeschrittener Ermüdung Technikreserven zu nutzen. Für eine Leistungssteigerung sei aber auch die richtige Ernährung wichtig - folgedessen war auch dies ein Teil des "ganzheitlichen" Laufseminars. Geht es nach Marcus Blenke, sollte das Seminar zukünftig ausgeweitet werden. Er stellt sich vor, den Zeitrahmen auszudehnen und den Interessenten - in Kooperation mit der Rheingauer Hotellerie - ein mehrtägiges Seminar anzubieten, in dem neben dem sportlichen Aspekt auch der Rheingau mit seinem touristischen Potential ins rechte Licht gerückt werden kann.
Armin Schlepper, der bei der Turnerschaft Geisenheim die Seele der Läuferabteilung ist, schwebt ein "Marathon-Special" vor. Gerade weil der Marathonlauf immer populärer werde, sei es wichtig, einen richtigen Trainingsplan aufzustellen, um Verletzungen und Überbelastungen zu vermeiden. Geplant ist dieses spezielle Laufseminar im Frühjahr. Für Mitglieder der TS Geisenheim, so Schlepper, könne es Sonderkonditionen
geben.

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Malta 2003 - Nach dem letztjährigen Motto: Eigentlich waren drei, dieses Jahr wohl vier

Es ist 23.00, der 3.8.2003 und ich sitze hier an der Kölnbreintalsperre /Österreich (2000m), was ich für dieses Jahr nicht vorgesehen hatte. Nachdem ich unserem Verbandsarztchef im November 2002 bereits für das WM-Höhentrainingslager der Riemen-Männernationalmannschaft absagen musste, war die Situation klar. Am 30.6.2003 kam unsere zweite Tochter zur Welt, was unser Leben natürlich erst mal veränderte. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an den MRV und das MRV Echo für die lieben Glückwünsche.
Es fing mit einem Anruf unseres Sportvorsitzenden Hr. Müller an, es folgten Gespräche mit meiner verständnisvollen Frau und die Rücksprache mit dem Bundestrainer, der mich auch nur für die wenigen Tage, die ich mir kurzfristig freimachen konnte, brauchte. So sitze ich nun wieder hier oben, wie auch im letzten Jahr. Die Truppe hat sich bis auf die Veränderung im Zweier ohne und den neu hinzugekommenen Lgw. Vierer nicht verändert. Man kennt die meisten und ist dadurch schnell wieder integriert. Direkt nach der Ankunft gab es bereits Arbeit und nach einem kurzen Schläfchen den Aufstieg mit Gerold (Leistungsdiagnostiker der Mannschaft) auf die Ahrlscharte (2300 m) dessen Ersteigung ich letztes Jahr abbrach, was mich schon die ganze Zeit fuchste. Nach der abendlichen Einkehr mit dem Betreuerteam in den um die Ecke liegenden Kölnbreinstübel fühlte ich mich wie die Ruderer nach 3 Wochen Höhentraingslager und fiel in mein Bett.
Allgemein war das Wetter dieses Jahr deutlich besser wie im letzten Jahr, trotzdem ist gerade am Ende eines solchen Lagers noch einiges für mich zu tun. Dies macht jedoch auch Spaß, besonders wegen der netten Mannschaft. Die Tage gingen dann doch recht schnell vorbei und nach 5 Tagen reiste ich wieder ab nach Hause.
Dr. Ulrich Kau

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Malta 2002 - Eigentlich waren es 3

Interview mit MRV-Vereinsarzt Dr. Ulrich Kau.
Bei den Ruder-Weltmeisterschaften in Sevilla waren neben Ruderer Ingo Euler und „Inkognito-Trainerfotograf-privatier“ Diethelm Marath noch ein MRV-Mitglied aktiv. Trainingsarzt Dr.Ulrich Kaubegleitete als Arzt in Diensten des DRV den Deutschland Achter.
 MRV Echo: Uli, Du warst in den letzten 2 August Wochen mit der
Nationalmannschaft des Deutschen Ruderverbandes Bereich Männer Riemen im Höhentrainingslager in Österreich an der Kröhnbeintalsperre als sportmedizinischer Betreuer. Wie waren Deine Eindrücke?
Dr. Kau: Insgesamt sehr positiv, wenn auch sehr arbeitsintensiv. Positiv vor allem wegen der guten Stimmung und der kameradschaftlichen Atmosphäre sowohl mit den Sportlern, wie auch mit den anderen Betreuern. Arbeitsintensiv, da wir leider einige Krankheitsfälle zu beklagen hatten, wie auch die allgemeinen Tätigkeiten die als Arzt auf einen zukommen. Für mich angenehm war auch die Ruhe in der Bergwelt, wobei das Wetter, nach dem Orkan am Anfang des Trainingslagers, sich von seiner angenehmen Seite zeigte.
 MRV Echo: Was sind das für Tätigkeiten die auf einem Arzt zukommen?
Dr. Kau: Zunächst natürlich die ständige Präsenz, besonders während der Trainingseinheiten, in der die Diagnostik (natürlich eher nach der althergebrachten 5 Sinne Medizin) und die Behandlung durchgeführt wird. Erkrankte Sportler werden mehrmals am Tag besucht und behandelt. Als nächstes die Zusammenarbeit mit dem Leistungsdiagnostiker, hier stehen die morgendliche Blutentnahme, sowie Lactatmessungen und Auswertungen auf dem Programm. Weiterhin die Zusammenarbeit mit den Physiotherapeuten und die gemeinsame Behandlung der Sportler während der abendlichen Massagen, und natürlich die ständige Information und Absprache mit dem Bundestrainer. Insgesamt wird es einem nicht langweilig.
 MRV Echo: Du hast bereits die gute Stimmung angesprochen, ist das mitunter auch entscheidend für die guten Ergebnisse des Vierer ohnes und des Deutschlandachters in diesem Jahr?
Dr. Kau: Das gesamte Team, gerade der Deutschlandachter, besteht noch aus sehr jungen Athleten (Anfang 20) bei denen der Zusammenhalt sehr ausgeprägt ist. Wenn man sich vorstellt, die Sportler waren vier Wochen lang im Höhentrainingslager mit täglich 3 Trainingseinheiten. Viele sind da an ih-ren Grenzen angelangt. Dies alles wird aber zusammen bewältigt, diese Einheit spürt man auch in den Booten was für mich auf jeden Fall ein Stück für den Erfolg verantwortlich ist.
MRV Echo: Wie beurteilst Du das Höhentraining, hier gibt es ja verschiedene Meinungen?
Dr. Kau: Sicherlich, gerade der Männer Riemenbereich hat seit einigen Jahren kein Höhentraining mehr durchgeführt. Medizinisch ist der Benefit des Höhentrainings nicht eindeutig geklärt, so soll es auch Sportler geben denen es überhaupt nicht nützt. Ich denke jedoch, das die „dünne Luft“ in der Höhe auf jeden Fall Veränderungen im Blut mit sich führen, was zu einer Leistungssteigerung nach Rückkunft ins Flachland führt. Hier muss jedoch eine Mindestzeit des Aufenthaltes, sowie mehrere Höhentrainingslager über das Jahr garantiert werden. In diesem Lager haben wir eine Menge Daten gesammelt, die natürlich jetzt mit den Daten zu Hause verglichen werden.
MRV Echo: Vielen Dank für das Interview Uli.
Ulrich Kau / Axel Lang

Dr. med. Ulrich Kau
Facharzt für Allgemeinmedizin und Sportmedizin
Gartenstraße 4
D-65375 Oestrich-Winkel
Tel.: 0 67 23-34 25
Fax.: 0 67 23-88 95 39
E-Mail: info@drkau.de
Internet: http://www.drkau.de